TVZ Theologischer Verlag Zürich

 

Die schweizerische Reformation
 

 

Ein Handbuch, hg. von Martin Ernst Hirzel, Frank Mathwig, Amy Nelson Burnett, Emidio Campi
Vorwort von Gottfried Wilhelm Locher
erscheint Juli 2017, ca. 960 Seiten,  Leinen mit SU mit zahlreichen Abbildungen

Die Reformation ist eines der grossen Ereignisse der Schweizer Geschichte. Die neuen religiösen Auffassungen lösen heftige soziale Konflikte aus, die die Vertrauensbasis zwischen den katholischen und protestantischen Orten erschüttern und den Zusammenhalt der Eidgenossenschaft infrage stellen. Der starke Einfluss des Humanismus, die ausgewogenen Machtverhältnisse in den Städten und die religiöse Autonomie vieler Landgemeinden – das alles zusammen gibt der Reformation in der Schweiz ein unverwechselbares Profil.
Das Handbuch zeichnet detailliert die Ausbreitung der reformatorischen Bewegung in den Städten Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Schaffhausen und in den ländlichen Gebieten wie Graubünden, Appenzell und der französischsprachigen Schweiz, aber auch die gescheiterten Reformationen oder die Täuferbewegung nach. Es zeigt, wie sich im Lauf des 16. Jahrhunderts aus einer diffusen Bewegung eine disziplinierte Gruppe von Kirchen mit definierten Glaubenssätzen und eigenständiger Kultur entwickelt hat, und erkundet die Langzeitfolgen der Reformation auf die schweizerische Gesellschaft, auf die religiöse Kultur wie die Alltagskultur, auf Bildung, Gemeinwesen und Politik.

 

 

 

 

Nr. 29017887

 

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